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Bedienungsanleitungen
Gesamtkatalog

| Produkte | Brinkmann Audio | Tonarme 10.5/12

Tonarm »10,5«

Der »10,5« gilt als einer der besten Tonarme überhaupt und wird von Fachzeitschriften auf der ganzen Welt ausgezeichnet, empfohlen und als Referenz verwendet. Der »10,5« ist ein echter Allrounder. Mit 12 Gramm dynamischer Masse passt er zu jedem modernen Tonabnehmer. Und ist mit 10,5 Zoll Länge noch kurz genug für die meisten 9”-Laufwerke, aber auch schon lang genug für 12”-Armbasen.
Zwecks effizienter Resonanzableitung und hoher Torsionsfestigkeit fertigen wir den »10,5« weitestgehend aus Aluminium; ebenfalls zum Einsatz gelangen Edelstahl und ein Spezialkunststoff. Aus den gleichen Gründen verbinden wir das Headshell fest mit dem grau eloxierten Armrohr, welches zudem noch eine spezielle Oberflächenvergütung erhält.
Für eine genaue und leichtgängige Führung des Tonabnehmers sorgt die Aufhängung mit einem doppelten Kardangelenk und spielfrei vorgespannten Präzisions-Kugellagern. Die Auflagekraft und die dynamische Masse lassen sich mit dem zweigeteilten Gegengewicht in einem weiten Bereich und sehr genau justieren; die Antiskating-Kompensation arbeitet berührungsfrei und magnetisch.
Schade ist eigentlich nur, dass Sie von diesem Aufwand nichts mitbekommen werden. Denn je besser ein Tonarm arbeitet, desto eher hören Sie genau das (und nur das), was in die Platte gepresst wurde: Musik.

Tonarm »12«

Bei der Abtastung der tangential geschnittenen Rille mit einem Drehtonarm steht der Tonabnehmer nur an zwei Stellen exakt tangential zur Rille. Ein längerer Arm hat einen kleineren Spurfehler und entsprechend weniger Verzerrungen. Deshalb klingen Schallplatten mit dem 12 Zoll langen »12« ganz einfach noch eine Spur souveräner, gelassener, natürlicher.
(Keine Rose ohne Dornen: Erstens ist nur unser »Lagrange« groß genug für den »12« mit 306,3 mm effektiver Länge. Und zweitens sind Laufwerke für 12-Zoll-Arme auch sonst eher dünn gesät.)
Übrigens ist der »12« mitnichten ein verlängerter »10,5«. Denn ein längeres Armrohr ist weniger verwindungssteif und anfälliger auf Resonanzen. Das machte zahlreiche konstruktive Änderungen nötig. Dass man sie dem »12« nicht ansieht, freut uns. Dass er noch besser klingt als der »10,5« ebenfalls.

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